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Du hast ein Unternehmen verloren.

Vielleicht Millionen. Aber du musst nicht auch noch deine Zukunft verlieren.

seit 2007begleiten wir grenzüberschreitende Verfahren
über 100Mandate in dieser Zeit
18 Monatevom Umzug bis zur Anerkennung in Jochens Fall

Eine gescheiterte Firma. Eine Bürgschaft. Eine Investition, die schiefging. Ein Geschäftspartner, der nicht zahlte. Und plötzlich steht hinter deinem Namen eine Zahl, von der andere glauben, sie müsse dein Leben für immer bestimmen.

500.000 Euro.Eine Million.Drei Millionen.Zehn Millionen.

Irgendwann spielt die Zahl fast keine Rolle mehr.

Denn wenn klar ist, dass du die Schulden aus eigener Kraft realistischerweise nicht mehr zurückzahlen kannst, verändert sich die Frage.

Es geht nicht mehr darum:

„Wie schaffe ich es irgendwie, alles zurückzuzahlen?“

Sondern:

„Wie bekomme ich mein Leben zurück?“

Genau an diesem Punkt kann ein Neustart im Ausland interessant werden.

Und für manche Unternehmer und Selbständige kann Irland dabei weit mehr sein als ein neuer Wohnsitz.

Irland kann der Ort werden, an dem das alte Kapitel endet und das nächste beginnt.

Nicht durch Weglaufen.

Nicht durch Verstecken.

Nicht durch irgendeinen dubiosen Trick.

Sondern durch einen echten Umzug, einen echten Lebensmittelpunkt im Ausland und ein geordnetes Insolvenzverfahren nach den dort geltenden Regeln.

Das ist kein einfacher Weg.

Aber wenn du mit hohen persönlichen Verbindlichkeiten feststeckst und bereit bist, dein Leben tatsächlich neu zu ordnen, kann es ein Weg zurück in die wirtschaftliche Freiheit sein.

Sebastian Sauerborn über das Verfahren

Privatinsolvenz Irland: schnell, diskret, komfortabel

Vielleicht sieht dein Leben von außen noch vollkommen normal aus.

Du gehst morgens ins Büro.

Du beantwortest E-Mails.

Du sprichst mit Kunden.

Du sitzt mit deiner Familie beim Abendessen.

Du triffst Freunde.

Du machst weiter.

Und trotzdem ist da diese Zahl.

Jeden Morgen.

Jeden Abend.

Beim Blick aufs Handy.

Beim Öffnen der Post.

Wenn eine unbekannte Nummer anruft.

Wenn eine E-Mail vom Anwalt kommt.

Wenn wieder ein Brief im Briefkasten liegt, bei dem du schon am Umschlag erkennst, dass du ihn eigentlich nicht öffnen möchtest.

Vielleicht warst du einmal derjenige, der alles im Griff hatte.

Der Unternehmer.

Der Entscheider.

Derjenige, den andere gefragt haben, wenn es schwierig wurde.

Und jetzt erklären dir plötzlich Banken, Anwälte, Gläubiger und Sachbearbeiter, was du darfst und was nicht.

Das ist vielleicht das Brutalste an hohen Schulden.

Sie nehmen dir nicht nur Geld. Sie nehmen dir Handlungsspielraum.

Und für einen Unternehmer ist genau das oft schlimmer als der finanzielle Verlust selbst.

Du kannst mit einem verlorenen Investment leben.

Mit einem gescheiterten Unternehmen.

Vielleicht sogar mit der Erkenntnis, dass du selbst Fehler gemacht hast.

Was viel schwerer zu akzeptieren ist:

Dass diese Fehler noch zehn oder zwanzig Jahre später darüber entscheiden sollen, wie du leben, arbeiten und wirtschaften kannst.

Müssen sie aber nicht zwangsläufig.

Eine Million Euro Schulden sind kein moralisches Urteil.

Unternehmer gehen Risiken ein.

Das klingt banal, solange alles funktioniert.

Wenn es funktioniert, nennt man dich mutig.

Visionär.

Erfolgreich.

Du schaffst Arbeitsplätze. Du investierst. Du unterschreibst Mietverträge. Du stellst Mitarbeiter ein. Du kaufst Maschinen. Du nimmst Kredite auf. Du gibst persönliche Bürgschaften.

Du setzt deinen Namen unter Verpflichtungen, weil du daran glaubst, dass morgen größer sein wird als heute.

Und meistens geht es gut.

Bis es das irgendwann nicht mehr tut.

Ein wichtiger Kunde fällt aus.

Eine Bank kündigt eine Kreditlinie.

Eine Expansion scheitert.

Ein Projekt explodiert in den Kosten.

Ein Geschäftspartner verschwindet.

Ein Rechtsstreit endet anders als erwartet.

Eine Branche bricht ein.

Eine persönliche Bürgschaft wird fällig.

Und aus einem unternehmerischen Risiko wird plötzlich eine persönliche Katastrophe.

Das Interessante daran:

Der Mensch ist am Tag danach noch derselbe.

Du hast nicht plötzlich verlernt, Unternehmen aufzubauen.

Du hast nicht deine Erfahrung verloren.

Nicht deine Kontakte.

Nicht deine Ideen.

Nicht deinen Ehrgeiz.

Nicht deine Fähigkeit, wieder Geld zu verdienen.

Auf dem Papier bist du vielleicht überschuldet.

Aber wirtschaftlich kann in dir immer noch genau der Mensch stecken, der das nächste erfolgreiche Unternehmen aufbauen könnte.

Deshalb betrachten wir Insolvenz anders.

Die entscheidende Frage ist nicht, wie lange du dich für die Vergangenheit bestrafen kannst.

Die Frage ist:

Wie schaffst du einen rechtlich sauberen Schnitt und baust danach wieder etwas auf?

Seit 2007 begleiten wir Unternehmer und Selbständige mit hohen Verbindlichkeiten. Kein Formular, kein Standardprozess.

Persönliche Beratung anfragen

Genau deshalb haben wir uns nie für die typische „Insolvenzfabrik“ interessiert.

Wir begleiten dieses Thema seit 2007.

Und von Anfang an war klar:

Menschen mit hohen Schulden brauchen keine Massenabfertigung.

Ein Unternehmer mit zwei Millionen Euro Verbindlichkeiten ist kein Formular.

Hinter diesen Schulden stehen Gesellschaften.

Bürgschaften.

Verträge.

Familien.

Beteiligungen.

Steuerfragen.

Gläubiger.

Manchmal mehrere Länder.

Und fast immer eine Geschichte, die sehr viel komplizierter ist als:

„Ich habe Schulden und möchte sie loswerden.“

Deshalb war dieses Geschäft für uns nie auf Masse ausgelegt.

Wir wollten nie Hunderte Menschen gleichzeitig durch irgendeinen standardisierten Prozess schleusen.

Wir haben uns auf eine kleine Zahl anspruchsvoller Fälle konzentriert.

Auf Unternehmer.

Selbständige.

Freiberufler.

Menschen mit hohen Verbindlichkeiten, deren wirtschaftliches Leben nach der Insolvenz genauso wichtig ist wie das Verfahren selbst.

Denn genau dort liegt der Unterschied.

Obere Geschosse einer Reihe verputzter Stadthäuser in gedeckten Farben mit Schiebefenstern, Schieferdächern und Schornsteinen an einer irischen Wohnstraße
Wohnstraße in einer irischen Stadt.

Die eigentliche Frage lautet nicht: Wie werde ich meine Schulden los?

Natürlich ist das wichtig.

Aber bei einem Unternehmer reicht diese Frage nicht weit genug.

Die wichtigere Frage lautet:

Wie soll dein Leben danach aussehen?

Wo wirst du wohnen?

Wie wirst du dein Geld verdienen?

Kann dein bisheriges Geschäft weitergeführt werden?

Muss etwas neu strukturiert werden?

Welche Vermögenswerte existieren?

Welche Verbindlichkeiten bestehen genau?

Welche Forderungen können überhaupt von einer Restschuldbefreiung erfasst werden?

Was passiert mit Bürgschaften?

Was passiert mit Gesellschaften?

Was passiert mit laufenden Verträgen?

Was passiert mit deiner Familie?

Und vor allem:

Was musst du heute tun, damit dein Neustart morgen nicht schon mit dem nächsten Problem beginnt?

Genau deshalb ist ein Auslands-Insolvenzverfahren kein Wochenendprojekt.

Du buchst keinen Flug nach Dublin, mietest für drei Wochen ein Airbnb und kommst schuldenfrei zurück.

Wer dir eine solche Geschichte erzählt, ist der falsche Ansprechpartner.

Irland funktioniert nur, wenn Irland wirklich dein Leben wird.

Das ist der Punkt, den viele Menschen bei der ersten Internetrecherche übersehen.

Ein Insolvenzverfahren lässt sich nicht einfach wie ein Produkt im günstigsten Land bestellen.

Entscheidend ist unter anderem, wo sich tatsächlich dein Lebensmittelpunkt und dein wirtschaftliches Zentrum befinden.

Du musst deshalb bereit sein, einen echten Schritt zu machen.

Nicht auf dem Papier.

Im Leben.

Wohnung.

Alltag.

Arbeit.

Bankkonto.

Verträge.

Familie.

Soziale und wirtschaftliche Beziehungen.

Die Gesamtheit muss ein glaubwürdiges Bild ergeben.

Und genau deshalb gefällt uns Irland als Lösung für die richtigen Fälle.

Denn du ziehst nicht für irgendeine juristische Fiktion an einen Ort, an dem du niemals leben möchtest.

Du ziehst in ein englischsprachiges europäisches Land mit einer unternehmerischen Kultur, internationaler Wirtschaft und einer Lebensqualität, wegen der Menschen auch ganz ohne Insolvenz nach Irland ziehen.

Der Umzug darf nicht das Opfer sein, das du für die Insolvenz bringst.

Im besten Fall ist er bereits der erste Teil deines Neustarts.

Uferweg an einem baumgesäumten Stadtkanal in Irland, ruhiges Wasser, Bänke und zurückgesetzte Wohnhäuser bei bedecktem Himmel
Kanalweg, wie er in irischen Städten zum Alltag gehört.

Für Schuldner aus der Schweiz und Österreich kann Irland noch wichtiger sein

Wenn du in der Schweiz lebst, hast du möglicherweise ein viel grundlegenderes Problem als die Frage, wie schnell du ein Insolvenzverfahren hinter dich bringen kannst. Ein Schweizer Konkurs bedeutet nach heutiger Rechtslage nicht automatisch, dass deine Schulden anschließend verschwunden sind.

Für offene Forderungen können Verlustscheine bestehen bleiben. Damit ist das Verfahren zwar abgeschlossen, die Forderung selbst kann dich aber weiter begleiten. Wenn du später wirtschaftlich wieder auf die Beine kommst und neues Vermögen aufbaust, kann ein Gläubiger unter den gesetzlichen Voraussetzungen wieder auf dich zukommen.

Genau das ist für Unternehmer besonders schwerwiegend. Du kannst den Konkurs hinter dir haben und trotzdem keinen endgültigen wirtschaftlichen Schlussstrich gezogen haben. Gerade wenn du weißt, dass du wieder arbeiten, unternehmerisch tätig sein und Vermögen aufbauen willst, ist diese Unsicherheit entscheidend.

In der Schweiz ist eine Reform des Sanierungsrechts für Privatpersonen auf dem Weg. Das kann die Situation künftig grundlegend verändern. Wie die neuen Möglichkeiten in der Praxis funktionieren werden, welche Fälle davon profitieren und wie Gerichte und Gläubiger damit umgehen werden, lässt sich heute noch nicht seriös vorwegnehmen. Wer seine Entscheidung jetzt treffen muss, sollte deshalb die aktuell geltende Situation und die kommende Reform getrennt betrachten.

Auch in Österreich gibt es die Möglichkeit einer Entschuldung. Der Weg dorthin kann jedoch länger und an strengere Voraussetzungen gebunden sein als ein passendes Verfahren in Irland. Deshalb lohnt sich auch für österreichische Unternehmer und Selbständige mit hohen Verbindlichkeiten ein genauer Vergleich.

Für Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt damit dasselbe Grundprinzip: Entscheidend ist, welcher rechtlich mögliche Weg zu deiner konkreten Situation und deinem geplanten Leben danach passt.

Ob Irland zu Deinem Fall passt, entscheidet sich an Deiner konkreten Situation, nicht an einer allgemeinen Regel.

Persönliche Beratung anfragen

Über Sebastian Sauerborn berichtet haben u.a.

Presselogos: Medien, die über Sebastian Sauerborn berichtet haben

Stell dir für einen Moment nicht die Insolvenz vor. Stell dir den Morgen danach vor.

Nicht den Morgen nach dem Insolvenzantrag.

Den Morgen, an dem die Vergangenheit tatsächlich aufgehört hat, dein Leben zu beherrschen.

Du wachst auf.

Und zum ersten Mal seit Jahren ist die zentrale Frage des Tages nicht mehr:

„Was passiert mit meinen alten Schulden?“

Sondern:

„Was mache ich jetzt aus meinem Leben?“

Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Vielleicht gründest du wieder.

Vielleicht berätst du.

Vielleicht investierst du irgendwann wieder.

Vielleicht willst du einfach ein paar Jahre ruhig leben.

Vielleicht bleibst du in Irland.

Vielleicht führt dich dein Weg später woanders hin.

Aber die Vergangenheit sitzt nicht mehr jeden Morgen mit am Frühstückstisch.

Geschwungene Uferpromenade einer irischen Küstenstadt mit Geländer, Bänken und Rasen, zwei Spaziergänger in der Ferne
Uferpromenade einer irischen Küstenstadt.

Aber eine EU-Insolvenz ist nicht für jeden die richtige Lösung.

Das sagen wir sehr bewusst.

Wenn du lediglich einen Briefkasten in Irland suchst, sind wir der falsche Ansprechpartner.

Wenn du glaubst, du könntest Vermögen verstecken und gleichzeitig deine Gläubiger abschütteln, ebenfalls.

Wenn du eigentlich überhaupt nicht umziehen willst, solltest du sehr genau prüfen, ob ein Verfahren in deinem bisherigen Wohnsitzstaat nicht die vernünftigere Lösung ist.

Und wenn bereits ein Insolvenzverfahren läuft, können Möglichkeiten bestehen oder ausgeschlossen sein, die unbedingt individuell geprüft werden müssen.

Dasselbe gilt für bestimmte Forderungen, die möglicherweise nicht von einer Restschuldbefreiung erfasst werden.

Es geht nicht darum, Irland um jeden Preis passend zu machen.

Es geht darum herauszufinden, ob dein konkreter Fall zu Irland passt.

Denn bei einem Verfahren dieser Größenordnung ist eine schlechte Abkürzung meistens teurer als der lange Weg.

Welche Schulden und persönlichen Umstände für die Planung entscheidend sind

100.000 Euro Schulden können für jemanden unüberwindbar sein.

Fünf Millionen können bei einem anderen Mandanten strukturell erstaunlich übersichtlich sein.

Die Zahl allein sagt wenig.

Entscheidend ist, woher die Schulden stammen und was sich dahinter verbirgt.

Bankdarlehen?

Persönliche Bürgschaften?

Lieferanten?

Steuerschulden?

Schadensersatz?

Gesellschafterdarlehen?

Private Gläubiger?

Gerichtsurteile?

Mehrere Gesellschaften?

Mehrere Länder?

Vermögen?

Kein Vermögen?

Laufendes Einkommen?

Neue unternehmerische Tätigkeit?

Deshalb beginnt ein seriöser Neustart nicht mit einem Flugticket.

Er beginnt mit einer Bestandsaufnahme.

Was ist da?

Was droht?

Was muss geschützt werden?

Was darf nicht getan werden?

Und welche Route führt realistisch von deiner heutigen Situation in ein wirtschaftlich freies Leben?

Vorbereitung auf Umzug und Insolvenzverfahren

Die Insolvenz selbst ist nur ein Abschnitt.

Vorher muss dein Fall vorbereitet werden.

Du musst deinen Umzug planen.

Deine bisherige Situation sauber dokumentieren.

Deine Gläubiger und Verbindlichkeiten erfassen.

Deine wirtschaftlichen Beziehungen neu ordnen.

Deinen tatsächlichen Lebensmittelpunkt aufbauen.

Und du musst vermeiden, aus Nervosität Entscheidungen zu treffen, die später gegen dich arbeiten.

Gerade erfolgreiche Unternehmer haben damit manchmal Schwierigkeiten.

Sie sind es gewohnt, Probleme schnell zu lösen.

Anrufen.

Entscheiden.

Unterschreiben.

Erledigen.

Bei einer internationalen Insolvenz kann Aktionismus gefährlich sein.

Manche Dinge müssen schnell passieren. Andere gerade nicht.

Die Reihenfolge zählt.

Und deswegen beginnt gute Begleitung lange bevor irgendein Antrag beim Gericht landet.

Unsere Erfahrung mit mehr als 100 Verfahren

Seit 2007 beschäftigen wir uns mit grenzüberschreitenden Insolvenzverfahren.

Zunächst spielte England eine große Rolle, später Irland.

In dieser Zeit haben wir über 100 entsprechende Mandate begleitet.

Das Entscheidende daran ist für uns nicht die Zahl.

Es sind die Situationen dahinter.

Wir haben gesehen, wie Menschen zu uns kamen, die überzeugt waren, ihr wirtschaftliches Leben sei vorbei.

Unternehmer, die vorher Millionen umgesetzt hatten und plötzlich jeden Brief fürchteten.

Menschen, die nicht wussten, ob sie jemals wieder frei wirtschaften könnten.

Menschen, die sich schämten.

Menschen, die wütend waren.

Menschen, die einfach nur müde waren.

Und wir haben erlebt, was passiert, wenn aus einem scheinbar unlösbaren Problem wieder ein Projekt wird.

Erst entsteht ein Plan.

Dann werden einzelne Schritte erledigt.

Dann zieht der Mandant um.

Dann entsteht ein neuer Alltag.

Das Verfahren beginnt.

Und irgendwann kommt dieser bemerkenswerte Moment:

Die Schulden sind nicht mehr die Geschichte.

Sie sind nur noch etwas, das passiert ist.

Ein Mandat, von der ersten Beratung bis zur Entschuldung

Ein konkreter Fall: Jochens Weg von der ersten Beratung bis zur Entschuldung

47 Jahre bei der ersten Beratung850.000 € Grundschuld18 Monate bis zur Anerkennung49 Jahre und schuldenfrei

Jochen war 47 und arbeitete als freiberuflicher IT-Berater im SAP-Umfeld mit einem Jahreseinkommen von rund 150.000 Euro. Nach seiner Scheidung hatte seine frühere Frau den Großteil der gemeinsamen Ersparnisse und drei Eigentumswohnungen übernommen. Gleichzeitig holte ihn eine alte Immobilieninvestition ein: ein Mehrfamilienhaus mit 28 Wohnungen in Ostdeutschland, auf dem eine Grundschuld von 850.000 Euro lag.

Das Haus war wirtschaftlich ein Desaster. Es stand weitgehend leer, erforderte immer neue Sanierungen und verschlang weiter Geld. Jochen bediente den Kredit trotzdem jeden Monat. Verhandlungen mit der Bank über eine andere Lösung blieben erfolglos.

Im Dezember 2017 begann er, sich konkret mit einem Insolvenzverfahren in Irland zu beschäftigen. Bei einem ersten Gespräch mit uns wurde seine Situation analysiert und ein Plan für den Umzug und das weitere Vorgehen entwickelt.

Für Jochen war der Schritt praktisch umsetzbar. Seine Arbeit war international, er hatte keine Frau oder Kinder mehr in Deutschland und kein nennenswertes verbleibendes Vermögen. Er fand über eine Agentur ein SAP-Projekt in Dublin, kündigte seine deutsche Wohnung, meldete sich in Deutschland ab, mietete eine Wohnung in Dublin und eröffnete dort ein Bankkonto.

Im Mai 2018 zog er nach Dublin. Einige Monate später stellte er die Zahlungen an die Bank ein. Weitere Vergleichsverhandlungen scheiterten. Im Oktober 2018 erklärte er sich beim High Court in Dublin für bankrott. Richter und Insolvenzverwalter prüften ausführlich, ob er tatsächlich in Irland lebte und wie seine wirtschaftlichen Verhältnisse aussahen.

Danach lief das Verfahren weiter, während Jochen arbeitete und seine Wohnung in Dublin behielt. Im August 2019 erhielt er seine „Notification of Discharge“. Die Anerkennung in Deutschland war im November abgeschlossen. Von seinem Umzug nach Dublin im Mai 2018 bis zur Anerkennung in Deutschland im November 2019 waren damit achtzehn Monate vergangen.

Jochen zog anschließend wieder nach Deutschland. Er war 49 Jahre alt und schuldenfrei.

Jeder Fall liegt anders. Der erste Schritt ist immer dieselbe Frage: funktioniert das bei Dir?

Persönliche Beratung anfragen

Honorar

Was eine Insolvenz in Irland kostet

Wenn du bis hier gelesen hast, willst du wahrscheinlich auch wissen, welche Kosten für die Begleitung eines solchen Verfahrens auf dich zukommen.

Eine Pauschale, die für jeden Fall gilt, wäre unseriös. Ein Unternehmer mit einer Bankverbindlichkeit, überschaubaren Vermögensverhältnissen und einer klaren beruflichen Situation verursacht einen anderen Aufwand als jemand mit mehreren Gesellschaften, Immobilien, Bürgschaften, verschiedenen Gläubigern und wirtschaftlichen Verbindungen in mehreren Ländern.

Als Größenordnung solltest du für unsere Begleitung mit etwa 10.000 bis 15.000 Euro rechnen. Wo dein Fall innerhalb dieser Spanne liegt, hängt davon ab, wie komplex deine Ausgangssituation ist und welche Vorbereitung erforderlich wird.

Dabei geht es gerade bei einer grenzüberschreitenden Insolvenz um deutlich mehr als den eigentlichen Antrag. Der entscheidende Teil unserer Arbeit beginnt lange vor dem Verfahren: Wir analysieren deine Situation, planen mit dir den Umzug, bereiten deinen Fall vor, begleiten den Aufbau deines tatsächlichen Lebensmittelpunkts in Irland und koordinieren die notwendigen Schritte bis zum Verfahren.

Bei komplexeren Fällen können zusätzliche externe Kosten entstehen, etwa wenn besondere anwaltliche, steuerliche oder andere fachliche Beratung erforderlich ist. Solche zusätzlichen Kosten müssen sich aus deinem konkreten Fall ergeben und werden nicht einfach pauschal aufgeschlagen.

Bei Verbindlichkeiten von mehreren hunderttausend oder mehreren Millionen Euro ist das trotzdem eine relevante Investition. Deshalb solltest du vor einer Entscheidung wissen, welcher Gesamtaufwand in deinem Fall voraussichtlich entsteht und was dafür tatsächlich geleistet wird.

Genau das klären wir, bevor du dich auf diesen Weg festlegst.

Was bei der Prüfung deines Lebensmittelpunkts und deiner wirtschaftlichen Verhältnisse zählt

Bei hohen Verbindlichkeiten entscheidet sich ein Verfahren nicht an einer schönen PowerPoint-Präsentation.

Es entscheidet sich in den Details.

Wo wohnst du tatsächlich?

Wo arbeitest du?

Wo lebt deine Familie?

Wo befinden sich deine wirtschaftlichen Interessen?

Welche Dokumente existieren?

Welche Aussagen hast du gegenüber Gläubigern gemacht?

Welche Vermögensbewegungen gab es?

Welche Gesellschaften gehören dir oder gehörten dir?

Welche Verträge laufen weiter?

Welche Forderungen bestehen?

Welche Besonderheiten enthält dein Fall?

Das sind keine sexy Fragen.

Aber genau diese Fragen entscheiden darüber, ob aus einer guten Idee ein belastbarer Plan wird.

Unsere Arbeit bestand deshalb immer darin, Verfahren vorzubereiten, statt einfach nur Formulare abzugeben.

Wir kennen die Fragen, die später gestellt werden können.

Und wir wollen die Antworten darauf möglichst kennen, bevor sie jemand stellt.

Kleiner umschlossener Hinterhofgarten hinter einem irischen Stadthaus mit Rasen, Holzbank, Topfpflanzen und Wäscheleine vor einer alten Bruchsteinmauer
Hinterhofgarten hinter einem irischen Stadthaus.

Unternehmen, Einkommen und Strukturen nach der Insolvenz

Das ist besonders wichtig, wenn du Unternehmer bist.

Denn du willst wahrscheinlich nicht für immer aufhören, wirtschaftlich aktiv zu sein.

Vielleicht hast du bereits die nächste Idee.

Vielleicht läuft ein Geschäft weiter.

Vielleicht hast du Kunden, die dir folgen würden.

Vielleicht willst du nach dem Neustart sofort wieder unternehmerisch tätig werden.

Dann reicht es nicht, nur die Vergangenheit abzuwickeln.

Wir müssen auch über die Zukunft sprechen.

Wie soll dein neues unternehmerisches Setup aussehen?

Wo soll deine Gesellschaft sitzen?

Wo wirst du steuerlich ansässig sein?

Wie fakturierst du?

Wo führst du Bankkonten?

Wie trennst du alte und neue Strukturen sauber?

Welche internationalen Möglichkeiten ergeben sich aus deinem neuen Wohnsitz?

Für uns war die Insolvenz deshalb nie das Ziel.

Sie war die Brücke.

Auf der einen Seite steht ein wirtschaftliches Leben, das nicht mehr funktioniert.

Auf der anderen Seite steht die Chance, noch einmal anzufangen.

Unsere Aufgabe ist es, dich sicher über diese Brücke zu bringen.

Insolvenz, Verantwortung und unternehmerisches Scheitern

Ist das nicht moralisch fragwürdig?

Diese Frage stellen sich erstaunlich viele Unternehmer selbst.

Vor allem diejenigen, die ihre Verpflichtungen immer ernst genommen haben.

Du hast vielleicht jahrelang versucht, alles zu retten.

Eigenes Geld nachgeschossen.

Kredite aufgenommen.

Mit Banken verhandelt.

Zahlungspläne vereinbart.

Privatvermögen eingesetzt.

Auf Einkommen verzichtet.

Nächte durchgearbeitet.

Und trotzdem hat es nicht gereicht.

Jetzt fühlt sich Insolvenz wie Aufgeben an.

Aber Insolvenzrecht existiert aus einem Grund.

Eine moderne Volkswirtschaft kann nicht funktionieren, wenn jeder wirtschaftliche Fehler automatisch ein lebenslanges Urteil bedeutet.

Unternehmertum braucht die Möglichkeit des Scheiterns.

Sonst gibt es irgendwann nur noch Menschen, die niemals etwas riskieren.

Ein geordnetes Insolvenzverfahren bedeutet nicht, Verantwortung zu verweigern.

Es bedeutet, die gesetzlich vorgesehene Konsequenz einer Situation zu akzeptieren, die wirtschaftlich nicht mehr heilbar ist.

Du musst daraus keine Heldengeschichte machen.

Aber du musst daraus auch keine lebenslange Schande machen.

Privatinsolvenz in Irland: Wann individuelle Beratung notwendig wird

Wenn du diese Seite liest, hast du wahrscheinlich schon recherchiert.

Vielleicht seit Wochen.

Vielleicht seit Monaten.

Du kennst inzwischen Begriffe, von denen du nie wissen wolltest, dass sie existieren.

Restschuldbefreiung.

COMI.

Insolvenzantrag.

Gläubiger.

Verwertung.

Wohlverhaltensphase.

Du hast Foren gelesen.

Videos gesehen.

Mit Anwälten gesprochen.

Vielleicht drei vollkommen unterschiedliche Meinungen bekommen.

Und trotzdem fehlt dir etwas.

Eine Antwort auf die einzige Frage, die wirklich zählt:

Funktioniert das in meinem Fall?

Diese Antwort findest du nicht in einem weiteren Blogartikel.

Denn dein Problem ist inzwischen nicht mehr Informationsmangel.

Dein Problem ist die Übertragung der Informationen auf deine Situation.

Genau dort beginnt individuelle Beratung.

Was wir vor einer EU-Insolvenz in Irland prüfen

Wir schauen uns deine Situation an.

Deine Schulden.

Deinen beruflichen Hintergrund.

Deine Unternehmen.

Deine Familie.

Deine Vermögenssituation.

Deine Pläne.

Und vor allem deine Bereitschaft, tatsächlich einen neuen Lebensmittelpunkt aufzubauen.

Dann beantworten wir eine einfache Frage:

Ist Irland für deinen Neustart eine realistische Option oder nicht?

Vielleicht lautet die Antwort Ja.

Vielleicht gibt es Bedingungen.

Vielleicht müssen zuerst andere Dinge geklärt werden.

Vielleicht ist ein anderer Weg sinnvoller.

Auch das ist ein Ergebnis.

Denn wenn du mit siebenstelligen Verbindlichkeiten lebst, ist Klarheit unglaublich wertvoll.

Die schlimmste Situation ist nicht immer die schlechte Nachricht.

Die schlimmste Situation ist jahrelange Ungewissheit.

Umzug, Verfahren und die Alternative zum weiteren Schuldendruck

Du kannst die Vergangenheit nicht ungeschehen machen.

Den Kredit hast du unterschrieben.

Die Bürgschaft existiert.

Die Firma ist gescheitert.

Das Investment ist verloren.

Der Rechtsstreit wurde entschieden.

Was passiert ist, ist passiert.

Aber zwischen Vergangenheit und Zukunft liegt ein entscheidender Unterschied:

Die Vergangenheit kannst du nicht mehr gestalten.

Die Zukunft schon.

Vielleicht bedeutet das für dich einen Umzug nach Irland.

Vielleicht bedeutet es ein Insolvenzverfahren.

Vielleicht bedeutet es eine längere Phase, in der dein Leben völlig anders aussieht, als du es dir vor fünf Jahren vorgestellt hast.

Aber vergleiche diese Zeit nicht mit deinem alten Leben.

Vergleiche sie mit der Alternative.

Mit weiteren Jahren, in denen jede neue Einnahme bereits der Vergangenheit gehört.

Mit weiteren Jahren voller Briefe, Verhandlungen und Vollstreckungsdruck.

Mit weiteren Jahren, in denen du zwar theoretisch Unternehmer bist, aber innerlich immer noch versuchst, das letzte Unternehmen zu retten.

Irgendwann muss eine Krise enden dürfen.

Was eine erfolgreiche Entschuldung praktisch verändert

Vielleicht hast du mehr verloren, als irgendjemand um dich herum versteht.

Dann weißt du auch, dass Geld nicht das Einzige ist, was du zurückhaben möchtest.

Du willst morgens wieder aufwachen, ohne dass dein erster Gedanke den Gläubigern gehört.

Du willst wieder Pläne machen, die länger reichen als bis zum nächsten Anwaltsschreiben.

Du willst wieder eine Idee haben dürfen, ohne sofort darüber nachzudenken, wem der wirtschaftliche Erfolg daraus am Ende gehört.

Du willst deiner Familie wieder sagen können:

„Ich weiß, wie es weitergeht.“

Du willst vielleicht irgendwann zurückblicken und sagen:

Ja.

Das war brutal.

Ich habe Fehler gemacht.

Ich habe Geld verloren.

Vielleicht habe ich ein Unternehmen verloren.

Vielleicht sogar mein altes Leben.

Aber ich bin nicht dort geblieben.

Genau darum geht es.

Nicht darum, die Vergangenheit schönzureden.

Sondern darum, ihr irgendwann nicht mehr die Macht zu geben, über jeden kommenden Tag zu entscheiden.

Deine Schulden sind ein Teil deiner Geschichte.

Sie müssen nicht ihr Ende sein.

Wenn du Unternehmer, Selbständiger oder Freiberufler bist, hohe persönliche Verbindlichkeiten hast und dir einen echten Neustart im Ausland vorstellen kannst, dann solltest du nicht noch weitere sechs Monate damit verbringen, nachts dieselben Fragen zu googeln.

Finde heraus, welche Möglichkeiten du tatsächlich hast.

Finde heraus, welche Risiken bestehen.

Finde heraus, was ein echter Umzug nach Irland für dich bedeuten würde.

Und vor allem:

Finde heraus, ob es einen realistischen Weg von deiner heutigen Situation zurück in ein freies wirtschaftliches Leben gibt.

Denn vielleicht brauchst du keinen weiteren Zahlungsplan.

Keine weitere Verlängerung.

Keine weitere Runde mit denselben Gläubigern.

Vielleicht brauchst du etwas Grundsätzlicheres.

Einen Schnitt.

Einen Plan.

Und danach einen echten Neuanfang.

Lass uns prüfen, ob Irland dieser Neuanfang für dich sein kann.

Persönliche Beratung anfragen